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Allgemeines: Das knapp 8.000 km² große, 1996 gegründete Grand Staircase Escalante National Monument (kurz GSENM) zwischen dem Capitol Reef N.P. im Osten, dem Bryce Canyon im Westen und der Glen Canyon National Recreation Area im Süden umschließt eines der vielfältigsten und entlegendsten Gebiete der Vereinigten Staaten. Abenteuerliche Slot Canyons und steile Klippen durchschneiden die Felsen, bizarre Formationen und Monolithe erheben sich gegen Himmel, natürliche Felsbögen und -brücken wechseln sich ab mit idyllischen Wasserfällen und buntgestreiften Hügeln. Die Gesteinsschichten sind reich an versteinerten Hölzern, Fossilien und Dinosaurierskeletten - eine wahre Fundgrube für Paläontologen, Naturliebhaber, Geologen und Fotografen.
Für europäische Maßstäbe nur schwer nachzuvollziehen: Bill Clinton hat hier im Südosten Utahs ein Gebiet fast so groß wie ganz Kärnten unter Naturschutz gestellt! Und es sind genau diese Ausmaße und die Unzugänglichkeit, die es so wertvoll machen. Hier findet man sie noch die wahre Wildnis, wo die Naturgewalten den Lauf der Dinge bestimmen und Tiere sowie Pflanzen ungestört leben können - ein Platz, wo der Mensch auch in der heutigen Zeit lediglich eine untergeordnete Rolle spielt.
Nur ein kurzes, asphaltiertes Stück des Hwy 89 durchquert im Süden das Schutzgebiet und im Norden führt ein Teil des Utah Highway 12 sowie der Burr Trails durch die Außenbereiche des National Monuments. Der Zustand der wenigen sandigen Pisten, die das Zentrum des Parkareals erschließen, ist stark wetterabhängig und sie können nach Regenfällen nicht selten tagelang gesperrt sein. Darüber hinaus ist das GSENM über die zahlreichen Seitenarme des Lake Powells per Boot zugänglich sowie zu Fuß entlang einer der zahllosen Wanderrouten. Eine vollständige Beschreibung dieses Nationalmonuments würde ein ganzes Buch füllen und könnte selbst dann nicht den Anspruch erheben vollständig zu sein, da es hier einfach noch viel zu viel Unentdecktes und Unerforschtes gibt.
GPS-Koordinaten in WGS84/NAD83

Wichtige Hinweise: Wann immer man die asphaltierten Straßen verlässt, besteht bei den meisten normalen Mietautos (auch SUVs!) keinerlei Versicherungsschutz mehr. D.h. wer auf unbefestigten Pisten unterwegs ist, sollte sich dieses Risikos bewusst sein! Wichtig ist somit auch der ständige Blick auf die Wetterkarte, denn oft machen schon wenige Regentropfen viele Straßen zu autovernichtenden oder lebensgefährlichen Schmierpisten. Die aktuellen Straßenverhältnisse der GSENM roads bekommt man in den zuständigen Besucherzentren in Big Water, Escalante oder Kanab. Früher waren sie auch auf folgender Website des BLMs zu finden: http://www.ut.blm.gov/monument/road-conditions.php. Ich werde sicherheitshalber vorerst diesen Link noch hier stehen lassen in der Hoffnung, dass diese Seite doch irgendwann wieder gewartet wird (Stand: März 2008).

(Der folgende GSENM Bericht hat leider noch den Stand vom Otkober 2004. Seither war ich aber mit Steffen noch mehrmals in den unterschiedlichsten Bereichen des GSENM unterwegs und ich werde diese alten Berichte in Kürze überarbeiten und deutlich erweitern; Stand: März 2008)
Unser(e) Besuch(e): Von der Gründung dieses National Monument haben wir bei unserem ersten Besuch im Juni 1997 kaum etwas mitbekommen. Damals wussten wir leider auch noch nicht, was sich alles im Hinterland zwischen den Highways 89 und 12 verbirgt. Wir nutzten lediglich die Cottonwood Canyon Road als Abkürzung zwischen dem Capitol Reef N.P. und Page. Aufgrund von leichten Niederschlägen war die Fahrt ohne Geländewagen etwas abenteuerlicher, zumal es eine kleine Furt zu durchqueren galt, und die Sandstraße z.T. sehr ausgewaschen war.
In der Zwischenzeit wurden Einfahrtsschilder angebracht sowie etliche Besucherzentren errichtet. Eintritt wird nach wie vor keiner verlangt (Stand: Januar 2006) und am Zustand der meisten dirt roads, die Zugang verschaffen, ist glücklicherweise nicht viel geändert worden. Viele der Sehenswürdigkeiten können nur nach meilenlanger Fahrt auf rauen Allradpisten erreicht werden, so dass man hier noch grandiose Landschaften für sich alleine haben kann. Im Oktober 2004 sind wir bei den meisten unserer Tageswanderungen und -ausflüge praktisch nie jemandem begegnet. Wetterbedingt unternahmen wir die meisten unserer Erkundungstouren in das GSENM von Page aus.

 
wahweap hoodoos
wahweap hoodoos

wahweap hoodoos
Im Wahweap Creek findet man unzählige fotogene Formationen, von wohlgeformten(!) Felssäulen, großflächigen, ausgewaschenen
Badlands bis hin zu bunt"behaubten" Miniaturhoodoos.



Unser erstes Ziel war der Wahweap Creek mit seinen strahlend weißen Felstürmen, die bis dato(?) keinen offiziellen Namen haben. Umso mehr inspiriert ihre einzigartige Gestalt Besucher zu den unterschiedlichsten Fantasienamen, vom Valley of Sodom and Gomorrah oder Towers of Silence bis hin zu der ebenfalls sehr treffenden Bezeichnung Valley of the White Ghosts von Karsten Rau. Die Wahweap Creek Hoodoos bestehen aus äußerst fragilem, weichem Gestein und tragen eine harte Haube aus schokoladebraunem Konglomerat. Der einzige ideale Zeitpunkt um das berühmte Bild "Stone Temples" von Fatali nachzueifern, sind die allerersten Sonnenstrahlen, was uns angesichts der längeren Anfahrtsstrecke von Page und der noch immer misslichen Wetterlage nur wenig verlockend erschien (es war der Tag nach unserer ersten, etwas verregneten Coyote Buttes Tour). Da ich gelesen hatte, dass Besucher auch schon mal eine weggespülte Straße vorfanden und dass die Zufahrt für Privatverkehr von seitens des BLM (Bureau of Land Management) ev. gesperrt wurde, beschlossen wir das Flussbett zunächst bei Tageslicht auszukundschaften. Beide Befürchtungen stellten sich jedoch als unbegründet heraus, die Piste befand sich in einem tadellosen Zustand und keinerlei Beschränkungen oder Abzäunung behinderten die Weiterfahrt. Man sollte sich jedoch unbedingt zuvor im Visitor Center in Big Water nach den aktuellen Bedingungen erkundigen. Warum, das verdeutlich u.a. das dort ausgehängte Foto eines ziemlichen SUV nightmares... ;-)
Mit einem Allradfahrzeug erreicht man das entlegene Flussbett des Wahweap Creek am schnellsten und leichtesten, indem man rund 1,4 mi nördlich des Hwy 89 von der Cottonwood Canyon Road auf die staubige BLM Road #431 abbiegt (N 37°07'28", W 111°51'18") und dieser für knapp 4 mi nach Nordosten und dann unbeirrt immer in Richtung Osten folgt. Angeblich kann man sich hier auch verfahren, vielleicht hatten wir einfach nur Glück, aber alle Straßenverzweigungen führten uns stets auf die Hauptstrecke zurück. Die Mitnahme von topographischen Karten (Q4120 und Q4121) und eines GPS-Geräts sind hier sicherlich von Vorteil.
Nach dem Abzweig der White Sands Road (N 37°10' 06", W 111°45'11"), die den bequemsten und kürzesten Zugang zum Sidestep Canyon (siehe Beschreibung weiter unten) verschafft, geht es auf einer etwas rutschigen Lehmspur ein Stück bergab. Diesen Hang, rund 9,5 mi von der Cottonwood Canyon Road entfernt, sollte man bei feuchter Witterung unbedingt meiden. Die Wanderung zu den Wahweap Creek Hoodoos ist auch von hier sicher nicht mehr besonders weit. Im Normalfall folgt man der Piste noch für rund eine halbe Meile in Richtung Osten und parkt sein Fahrzeug entweder unmittelbar vor dem breiten Wahweap Creek oder schon kurz davor entlang der Abzäunung. Wir sind bereits an dieser Stelle durch ein Loch im Zaun geschlüpft. Knapp 1,5 Stunden sollte man für die Anfahrt von Page aus einplanen.
Der Fußweg zu den schönen Felstürmen ist im Prinzip nicht zu verfehlen, wenn man dem ebenen, meist nur wenig Wasser führenden Flussbett nach Süden folgt und nach knapp 2 km bzw. 25 min. auf der rechten Seite nach den markanten Formationen Ausschau hält. Insgesamt gibt es drei größere Hoodoogruppierungen entlang des oberen Abschnitts des Wahweap Creek, wobei sich die mittlerweile so oft abgelichteten Stone Temples bereits in der allerersten befinden (N 37°09'44", W 111°42'44"). Für alle die sich, so wie wir, die gewaltige Höhe der Steintempel vor unserem Besuch nicht vorstellen konnten, hier ein Größenvergleich.
Von nicht minderer Schönheit ist die zweite Ansammlung mit ebenso imposanten Gebilden (N 37°09'36", W 111°42'40"; noch ein Größenvergleich), die ich persönlich sogar insofern als interessanter einstufen würde, da das Areal größer und vielseitiger ist. Außerdem hatte ich von dieser Gruppierung noch nicht so viele Fotos im Web gesehen, so dass hier noch ein gewisser Überraschungseffekt hinzugekommen ist. An dieser Stelle entstand im übrigen auch Fatalis Bild "Earth Bones".
Da sich die Hoodoos allesamt an die Klippen der westlichen Flussseite schmiegen, sollte man wenn möglich den Besuch in den Vormittagsstunden einplanen, da die Sonne immer schon relativ früh hinter der Anhöhe verschwindet. Die Tour ist auch bei trübem Wetter durchaus empfehlenswert, das strahlende Weiß ist selbst dann beeindruckend. Abstand nehmen sollte man allerdings von einem Besuch an regnerischen Tagen und zwar nicht nur wegen der dann gefährlichen Anfahrt, sondern weil man bei Nässe an den gipsartigen Erosionsgebilden besonders viel Schaden anrichtet. Aber auch bei Trockenheit sollte man hier der Natur Respekt zollen und es, wenn möglich, lieber unterlassen auf dem weichen weißen Untergrund zuviel herumzugehen oder gar einen der Hoodoos zu "erklimmen".

Update Oktober 2006: Der mittlere Hoodoo von der klassischen Wahweap Hoodoos Aufnahme hat leider in der Zwischenzeit seinen Caprock verloren. Tony Kuyper sowie Gerhard & Gudrun Hochfelner (aus der schönen Steiermark :-))) ...) haben mir einige aktuelle Fotos zukommen lassen. Großes Dankeschön an dieser Stelle!!! Die heruntergefallene "Kappe" befindet sich noch vor Ort am Boden zu Füßen des Hoodoos. Die Anfahrt hat sich aufgrund der ergiebigen Regenfälle der letzten Wochen dramatisch verschlechtert - man sollte sich vorher unbedingt nach den aktuellen Straßenbedingungen erkundigen!


Aktuelle Bilder von den Wahweap Hoodoos - CLICK PHOTO FOR ENLARGEMENT


Beim Besuch dieser Gegend ist äußerste Vorsicht und Behutsamkeit geboten. Die Einführung einer Permitvergabe würde ich persönlich durchaus begrüßen, nicht nur aufgrund der fragilen Felsstrukturen sondern auch wegen des sensiblen, hochempfindlichen kryptobiotischen Bodens, der viele Uferbereiche des Wahweap Creeks überzieht. Man erkennt ihn an seiner dunklen, aus Algen, Flechten, Pilzen und Moosen bestehenden Kruste. Diese schützt den Wüstenboden vor weiterer Erosion, speichert Feuchtigkeit aus der Umgebung und erlaubt Pflanzen Fuß zu fassen. Von einem Fußabdruck braucht dieser "lebende" Boden Jahrhunderte um sich zu regenerieren. Man sollte hier wirklich sehr genau schauen, wohin man jeden seiner Schritte setzt um den Schaden möglichst zu minimieren.
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Wer mit einem normalen PKW anreist, der kann sich den geisterhaften Felstürmen nur von Süden her über die Nipple Creek Road nähern und muss eine Wanderung von rund 14 km in Kauf nehmen. Eine Wegbeschreibung von Big Water aus gibt es u.a. bei Steffen nachzulesen und eine schöne Karte gibt es hier. Den oben beschriebenen Anfahrtsweg habe ich - wie viele gute andere Tipps - dem Buch "Photographing the Southwest" von Laurent Martres entnommen.
Der südlichsten Gruppierung, die nicht so groß und schön sein soll, haben wir leider keinen Besuch mehr abgestattet, da uns ein kleines Sonnenloch in der sonst geschlossenen Wolkendecke veranlasst hat, möglichst schnell zur nördlichsten zurückzukehren, um auch dort ein paar Sonnenstrahlen einzufangen. Da die Uhr bereits 2:30 PM anzeigte, und die Sonne ohnehin schon praktisch hinter der Anhöhe verschwunden war, beschlossen wir zum Auto zurückzukehren.

Was nun folgte war leider DIE Fehlentscheidung des Tages, von der ich nur jedem abraten kann:
Anlockt durch einige bunte Riesenhoodoos in der Ferne sind wir links abgebogen von der Hauptroute. Vorbei an einem coral ging es auf dieser Nebenpiste in ein Tal hinunter, das wir auf der Topomap als den Coyote Creek identifizieren konnten. Da es von hier luftlinienmäßig nicht weit bis zum Chimney Rock Canyon war, entschieden wir uns für diese "Abkürzung". Die eigentlich "nur" knapp 9 km lange "(Tor)tour" durch das Flussbett des Coyote Creek beanspruchte in Summe ganze 1,5 Stunden. Immer wieder drohte der Jeep sich in das stellenweise doch noch recht aufgeweichte Flussbett einzugraben, so dass ich meistens vor dem Auto "joggend" die Bodenkonsistenz untersucht habe oder mal hinten etwas anschieben musste... Um Punkt 6 PM dann der Eintrag in unserem Reisetagebuch: "endlich Asphalt!!!". Den Tag beendeten wir bei einem Glas Sangria und einer Enchilada mit Tequila Sauce im Zapatas, dem zweiten mexikanischen Restaurant in Page, wo wir allerdings an diesem Abend die einzigen Gäste waren. Die Abwesenheit von Menschen war an dem Tag jedoch nichts außergewöhnliches für uns, zumal wir auf der gesamten Tour durch das GSENM keinem anderen Fahrzeug und auch keinem anderen Lebewesen begegnet sind, außer einer Herde anmutiger Gabelbockantilopen (pronghorns).


rainbow valley
white rocks hoodoo
Rainbow Valley
Zebrahoodoo



Drei Tage später (14. Oktober 2004) begaben wir uns abermals auf Wanderschaft in das weitläufige Gebiet der White Rocks nördlich des Hwy 89. Für Touren in diese entlegene Gegend empfiehlt sich ein allradbetriebenes Fahrzeug sowie die Mitnahme eines GPS-Geräts und/oder von topografischen Karten (Q4220, Q4120 und Q4121).
Im Nachhinein betrachtet würden wir den Sidestep Canyon nie mehr von Church Wells aus besuchen sondern auf jeden Fall über die White Sands Road (siehe Beschreibung oben), was jedoch nicht bedeuten soll, dass der Chimney Rock Canyon nicht auch seine Reize hat. In diese kleine Seitenschlucht gelangt man, in dem man kurz vor der Ortschaft Church Wells vom Hwy 89 in nördliche Richtung auf die BLM # 435 abbiegt (siehe Topozone). Die Zufahrt über die Ortschaft selbst ist ebenfalls möglich. Nach knapp mehr als 2 mi passiert man das meist ausgetrocknete Flussbett des Coyote Creek, dann ein Weidegatter und anschließend folgt man am besten den meist deutlich sichtbaren Reifenspuren weiter in Richtung Norden. Als guter Orientierungspunkt dient hierbei die markante Felsburg Chimney Rock unmittelbar östlich vom Chimney Rock Canyon, der sich bald wie ein Y verzweigt. Der schönere und sehenswertere Abschnitt ist der rechtsgelegene, wo sich u.a. ein mächtiger, rund 10 m hoher, gestreifter Zebrahoodoo (N 37°09'38", W 111°45'50") verbirgt sowie einige seltsame dromedarähnliche Gebilde. Auch "kopflose", den Wahweap Hoodoos ähnlich sehende weiße Geister bewölkern diese versteckte Seitenschlucht.
Das Auto stellt man hier am besten in der Nähe jener Stelle ab (N 37°09'14", W 111°45'44"), an der es sich am leichtesten aus dem Tal herausklettern lässt. Von nun an geht es querfeldein, stets in Richtung Osten weiter. Luftlinienmäßig ist der Sidestep Canyon keine 3 km vom Chimney Rock Canyon entfernt, allerdings muss man auf dem Weg dorthin gleich mehrere Abbruchkanten großräumig umgehen oder in die Schluchten hinunterklettern. Gemeinsam mit den zahlreichen Fotostopps nimmt die Tour dann doch relativ viel Zeit in Anspruch, so dass wir allein für den Hinweg knapp 3 Stunden benötigt haben.

Als erstes führt der (nicht vorhandene) Weg vorbei an einem grauweißen Canyon (N 37°09'19", W 111°45'14"). In dieser hodooreichen, unwegsamen Senke dürften während der Sommermonate höllenähnliche Bedingungen herrschen, denn selbst Mitte Oktober hat es sich hier drinnen wie in einem Backofen angefühlt.
Vom Aussehen her hat uns diese Gegend ein wenig an die Bisti Badlands erinnert, von der Schönheit hinkt das White Valley - meiner Meinung nach - jedoch dem Hoodooparadies in New Mexiko hinterher. Wir haben nicht allzu lange hier verweilt und es wurde von uns zum größten Teil entlang der nördlichen Abbruchkante umkreist, was vielleicht nicht einmal so eine schlechte Idee war, denn es soll in dieser Senke vor rattlern nur so wimmeln und diese haben sich bei den Temperaturen sicherlich noch nicht ihren Winter"schlaf" gewidmet... An einem etwas kühleren Tag kann ich mir eine Rückkehr ins White Valley aber durchaus vorstellen, bizarre Sandsteingebilde gäbe es dort noch zur Genüge zu erforschen.
Nach rund 1,5 Stunden erreichten wir schließlich jene Klippen, unterhalb der sich ein gewaltiger, gestreifter Höckerhoodoo und die extrem fotogenen Eierschwammerln befinden (N 37°09'23", W111°44'57"). Dieses Motiv hatte ich auf Steffens Website gesehen und konnte der Versuchung nicht widerstehen es "nachzuäffen". Das "Schwammerl" macht sich allerdings auch im Hochformat nicht schlecht vor der Linse. Leider war es bei uns schon etwas später und der Sonneneinfall deutlich ungünstiger. Auf dem Foto rechts unten erkennt man die Gruppierung in der linken unteren Bildhälfte. Beim markanten Felsen im Hintergrund handelt es sich um den Chimney Rock.

 

white rocks hoodooo gsenm
chimney rock white rocks gsenm
Gelbes Schwammerl
Unterwegs im Gebiet der bunten White Rocks


Kurz darauf kommt man zu einem weiteren Tal, das an Farbenpracht kaum zu überbieten ist und deshalb von Volker und mir Rainbow Valley getauft wurde. Hier gesellen sich strahlend weiße Hoodoos mit rosa-gelb-gestreiften Kappen zu Generationen von dottergelben Schönheiten mit schokobraunen Hauben. Magenta- und orangefarbene Felsbrocken liegen auf gelblichem Untergrund, dahinter die weißen Felswände und der tiefblaue Himmel - Fotos können diesem Szenario nicht gerecht werden! Angesichts des überwältigenden "Farbrausches" habe ich leider vergessen hier die GPS-Koordinaten aufzunehmen, aber ausgehend von den oben erwähnten Eierschwammerln sollte es kein Problem sein diese Stelle zu finden, denn sie liegt bereits in unmittelbarer Nähe der White Sand Road. Eine schöne Übersichtskarte von dem Gebiet der White Rocks gibt es auf Volker´s Seite.
Nach der Überquerung der Staubpiste war das Ziel unserer Wanderung nicht mehr fern. Schon bald erreichten wir die Abbruchkante einer gewaltigen Schlucht, die auf den Karten des GSENM noch keinen offiziellen Namen trägt, so dass ich die Bezeichnung Sidestep Canyon (ein Seitencanyon des Wahweap Creeks!) von Steffen übernommen habe.
Aber eine Warnung gleich vorweg: Diese Schlucht ist nicht nur sagenhaft groß sondern auch extrem unwegsam! Ich bin in meinem Übermut gleich zu Beginn beim ersten Abstieg (wir haben es an mehreren Stellen versucht) auf dem brüchigen Gestein ausgerutscht und hab mir einige gewaltige Prellungen zugezogen sowie eine unschöne Beule am Kinn, was meinen Entdeckergeist kurzfristig etwas eingedämmt hat...
Diesem Gebiet sollte man sich unbedingt einige Stunden, wenn nicht einen ganzen Tag lang widmen. Hoodoos in allen Größen und Fassonen, feine und breitere rostbraune Streifen durchziehen das weiße Felswirrwarr - ein Eldorado fast so schön wie die Bistis, wenngleich aus einem festeren Untergrund und leider deutlich unzugänglicher! Stellenweise könnten einem die unzähligen Furchen und Spalten im Gestein fast an Luftaufnahmen des Maze Districts erinnern...
Ein letzter schöner Rundblick über das Areal eröffnete sich uns entlang der südlichen Abbruchkante (N 37°09'20", W 111°43'58"). Wo sich diese schön gestreiften Hoodoos befinden, habe ich zur besseren Übersicht am Bild unten eingezeichnet. Wir konnten sie leider nur noch aus der Ferne bewundern, denn es war mittlerweile schon 4:30 PM und wir waren uns nicht ganz sicher, wie lange wir für den Rückweg brauchen würden. Es wurde auch schon zusehends dämmrig als wir kurz vor 6 unser Auto erreichten.

sidestep canyon gsenm
Rundblick in die Tiefe des "Sidestep" Canyon
von der südlichen Abbruchkante

sidestep canyon gsenm
Wo sich die kleinen Zebrahoodoos verstecken...


Dem Gebiet der Paria Rimrocks statteten wir gleich mehrere Besuche ab, denn es zählt zu jenen wenigen Natursehenswürdigkeiten in der Umgebung von Page, die man auch bei schlechterem Wetter eher problemlos besuchen kann. Entlang der Abbruchkante der farbenfrohen Klippen findet man mehrere, fotogene Hoodooansammlungen, wobei die bekannteste von ihnen leicht zugänglich ist und unmittelbar nördlich des Hwy 89 zwischen den Meilensteinen 19 und 20 liegt. Vom Parkplatz mit dem trail register (N 37°06'03", W 111°52'24"; siehe auch Topozone) geht es dem Flussbett folgend ziemlich genau in Richtung Norden für knapp 500 m. Am schnellsten kommt man voran, wenn man die vielen Flussbettschleifen etwas abkürzt, indem man den hier meist zahlreichen Fußspuren folgt. Der rund 5-6 m hohe Toadstool Hoodoo (N 37°06'29", W 111°52'14") am Ende des wash ist nicht zu übersehen. Schnell ist man auf dem Zwischenplateau oben, rechterhand befindet sich hinten unterhalb der hohen Felsklippen eine nette, rötliche Felsturmfamilie und nach links geht es vorbei an hübsch abgegrenzten rotweißen Badlands zu einer weiteren Steinpilzgruppierung aus weißlichem Sandstein. Von dieser eröffnet sich auch ein schöner Blick über die Abbruchkante in Richtung Westen. Auch die nächsten drei Seitentäler hin bis zur Paria Ranger Station haben einige sehenswerte Hoodooformationen zu bieten, wobei jenes direkt gegenüber des Besucherzentrums das ergiebigste sein soll.
Wir sind im Oktober 2004 insgesamt dreimal im Gebiet der Rimrocks unterwegs gewesen, wobei wir leider die ersten beiden Male jeweils zu spät eingetroffen sind. Beim dritten Mal (22.10.2004) wollten wir uns eigentlich den Rimrocks über die Cottonwood Canyon Road nähern, was leider aufgrund der noch immer gesperrten Straße dann doch nicht möglich war. Vermutlich war der Abschnitt sogar tadellos in Ordnung, aber was Ranger dazu zu sagen hätten, wenn sie ein parkendes Fahrzeug entlang ihrer gesperrten Cottonwood Canyon Road entdecken würden, das wollten wir dann doch lieber nicht herausfinden...


old paria movie set
old paria movie set
Old Paria Movie Set
Lost Lady Saloon


Dieser kurze Ausflug abseits des Hwy 89 lohnt sich allein schon wegen der bunten Hügeln der Umgebung, deren ausgeprägte painted desert Farbstreifen sämtliche Rot-, Braun-, Lila- und Grauschattierungen enthalten. Diese traumhaften, verwitterten Sedimentgesteinsschichten werden der Chinle Formationen zugeordnet und stammen aus dem Trias, jenem Erdzeitalter, in dem die ersten Säugetiere auftraten. Die oberste rostbraune Schicht besteht aus dem härteren Kayenta Sandstein.
In den 1940er Jahren wurde die einzigartige Kulisse von Hollywood Regisseuren entdeckt. Die original Westernstadt, die 1999 von einer Sturzflut dem Erdboden gleich gemacht wurde, stammte von den Dreharbeiten zu "Sergeants Three" (1963) und wurde zum letzten Mal von Clint Eastwood für seinen Film "The Outlaw Josey Wales" genutzt. Auch viele bekannte und weniger bekannte Fernsehserien sowie TV-Shows wurden hier gedreht.
Bei den Holzhütten, die man heute hier 6 mi nördlich des Hwy 89 antrifft, handelt es sich um Rekonstruktionen aus dem Jahr 2000. Es mangelt ihnen leider noch ein wenig an "altem Flair". Vorteil der neuen Bauten ist jedoch, dass man problemlos hinein gehen und z.B. den ersten Stock des Lost Lady Saloons besuchen kann, etwas, das zuvor bei der Originalkulisse angesichts der vermodernden Bretter und deren Bewohner (rattlers...) nicht möglich war - zumindest wir haben uns das 1997 nicht getraut.
Folgt man der dirt road weiter in Richtung Norden (i.d.R. nur für 4WD!), stößt man auf die Überbleibsel der 1870 von Mormonen gegründeten Pionierssiedlung Old Pahreah. Sie bewirtschafteten die fruchtbaren Ufer des Paria River bis Mitte der 1880er Jahre, als der größte Teil ihres Farmlands von einer flash flood vernichtet wurde. Auch die Goldminen der umliegenden Berge erwiesen sich nur als mäßig ergiebig, so dass sie die Ortschaft in den 1930er Jahren wieder verließen. Abgesehen vom Pareah Cemetary, wo alte Grabsteine an das kurze Leben der Pionierskinder erinnern, und ein paar Bausteinen von ehemaligen Gebäudemauern gibt es hier nicht viel zu sehen. Im Herbst haben uns jedoch die leuchtend gelben Pappeln und die zahllosen, gelben Tamarisken am Ufer des Paria Rivers sehr gut gefallen.

Update: Das Movie Set ist im August 2006 abgebrannt! Hier gibt es ein paar aktuelle Bilder zu sehen!

old paria movie set
badlands old paria
Red Rock Saloon
Unser SUV von Alamo Las Vegas
Leider diesmal kein Jeep...


Quer durch das Gebiet des GSENM führte uns die 46 mi lange, unasphaltierte Cottonwood Canyon Road, die 26 mi westlich von Page zwischen den Milemarkern 17 und 18 vom Hwy 89 nach Norden abzweigt. Die oft als Abkürzung zwischen Page und dem Bryce Canyon N.P. benutzte, gut ausgeschilderte Straße ist i.d.R. auch für normale PKWs gut passierbar, wird nach Niederschlägen jedoch schnell zur Lehmfalle. Anfangs geht es durch eine auf ersten Anblick wenig beeindruckende Badlandszenerie, die nur kurz im Frühjahr oder nach Regenfällen zum Leben erwacht. Im Mai 1997 fanden wir hier anstelle des grauen Einerleis ein Blütenmeer vor. Ein gelber Teppich aus wilden sunflowers überzog die sandigen Ebenen.
Die Cottonwood Canyon Road verläuft im Grenzgebiet zwischen der Grand Staircase und dem Kaiparowits Plateau parallel zur sich in Nord-Süd-Richtung erstreckenden The Cockscomb. Der beste Blick auf diese einzigartige Erdkrustenfalte bietet sich von der Brigham Plains Road (BLM #430), die am Anfang des Hackberry Canyon - knapp 14 mi nördlich vom Hwy 89 - nach Osten abzweigt (siehe Topozone) und in steilen Haarnadelkurven bergauf führt. Diese Lehmspur ist nur mit einem SUV bei Trockenheit befahrbar, bei Nässe ist sie sicher lebensbedrohlich! Das Panorama, das sich von der Anhöhe eröffnet, ist spektakulär: In der Tiefe verläuft der graubraune, zackenförmige "Hahnenkamm", parallel dazu ein gelbes Band aus herbstlichen Cottonwoods, am nördlichen Horizont erhebt sich der burgähnliche Castle Rock und im Westen leuchtet der Yellow Rock, dessen Besuch sicherlich sehr lohnenswert ist, den wir aber angesichts meiner schmerzenden Prellungen vom Sidestep Canyon Besuch am Vortag und der ohnehin schon fortgeschrittenen Uhrzeit auf eine nächste Reise verschoben haben. Auch unser Aufenthalt in Old Pareah hatte am Vormittag wieder mal länger gedauert als geplant...

cottonwood canyon road cockscomb yellow rock
Blick von der Brigham Plains Road auf die Erdkrustenfalte Cockscomb,
den Castle Rock (rechts) und dem Yellow Rock (links).


Es folgt der wohl schönste und farbenprächtigste Abschnitt der Cottonwood Canyon Road. Die Straße verengt sich zum namensgebenden Cottonwood Canyon und schlängelt sich zwischen imposanten roten und weißen Gesteinszacken hindurch. Was mich bei unserem ersten Besuch hier am meisten beeindruckt hat, war der z.T. grüne(!) Lehmerdboden. Rund 25,5 mi nördlich der US-89 befindet sich unmittelbar neben der Straße, der Eingang in die hohen Cottonwood Narrows.
Über einen 1 mi langen, ausgeschilderten Abstecher, rund 29 mi nördlich des Hwy 89, erreicht man eines der Wahrzeichen der Cottonwood Canyon Road, den majestätischen Grosvenor Arch, ein hoher Doppelbogen aus hellgelbem Sandstein. Benannt wurde er nach einem ehemaligen Präsidenten der National Geographic Society namens Gilbert Grosvenor. Der Zugang wurde asphaltiert und mit einem kleinen Parkplatz, mehreren Picknickbänken und einer Toilette ausgestattet. Die günstigste Zeit für einen Besuch ist der Nachmittag, wenn er am besten ausgeleuchtet ist.
Unweit des Naturbogens - etwa 33 mi vom Hwy 89 entfernt - führt eine Schotterstraße (Rush Bed Road, BLM Road #422) in Richtung Südwesten zu einem weitgehend unbekannten, einsamen Slotcanyon, dem wunderschönen Round Valley Draw, dem ich einen Extrabericht gewidmet habe.

9 mi hinter der Abzweigung zum Grosvenor Arch führt eine weitere Stichstraße zum kleinen, interessanten Kodachrome Basin S.P., der für seine weltweit einzigartigen sand pipes berühmt ist. Über 60 dieser je nach Hämatitgehalt weißgrauen oder tiefroten säulenähnlichen Entrada Sandstein Formationen erheben sich in diesem Schutzgebiet bis zu 57 m hoch gegen Himmel. Ihre Gestalt ist vielfältig, so auch ihre Fantasienamen. Hier findet man neben dem altbewährten Chimney Rock, der wohl fast in jedem(?) Bundesstaat vertreten ist, eine Fred Flintstone Spire oder die vielseitig abgelichtete Ballerina Spire und in Campingplatznähe steht man einem ganz besonders auffälligen Exemplar gegenüber, das schon so manch einem zu lustigblöden Fotos inspiriert hat... ;-)
Erstaunlich viele tragen auch den Beinamen "Geyser", was auf der Annahme beruht, dass diese Felsröhren vermutlich aus 65 Mio. Jahre alten unterirdischen Quellen entstanden sind, deren Wasserkanäle sich im Lauf der Jahrmillionen mit kalzit- und feldspathältigen Sedimenten anfüllten.
Für Entdeckungsreisen durch das Gebiet stehen dem Besucher zahlreiche, schöne Wanderwege zur Verfügung. Wer erst spät abends hier ankommt, so wie wir im Oktober 2004, dem sei der Panorama Trail zu empfehlen. Hier werden noch viele Formationen im Licht der untergehenden Sonne angestrahlt, und man kann die 5 km loop mit einigen Fotostopps durchaus in knapp einer Stunde schaffen. Unseren Trailblazer erreichten wir auch an diesem Tag erst bei stark vorangeschrittener Dämmerung...

Die folgenden eineinhalb Tage verbrachten wir im Bryce N.P. (Morgenrot, Navajo Trail, Peekabo Loop und Queens Garden Trail, Morgenrot). Die Schlechtwetterfront machte sich erstmals bemerkbar und die sonnigen Momente während der Weiterfahrt nach Escalante machten sich rar.


moki marbles moqui marbles
moki marbles moqui marbles
Ausflug zu den Moqui Marbles
In Sandstein eingebettet...


Ein kurzer, aber umso beeindruckenderer Ausflug führte uns am Abend des 17. Oktober 2004 noch zu den wundersamen Moqui Marbles. Die Bezeichnung Moqui [mo-ki] bedeutet in der Sprache der Hopi-Indianer soviel wie "dearly departed one". Einer Legende zufolge, kehrten die Geister verstorbener Ahnen abends nach Sonnenuntergang auf die Erde zurück, um mit den „Murmeln“ (marbles) zu spielen, und hinterließen diese im Morgengrauen als Zeichen, dass sie glücklich und wohlauf sind.
Geologisch gesehen handelt es sich um Eisenoolithe (griech. oion = Ei, lithos = Stein), bis zu 20 cm große Eisenoxidkugeln mit einer harten, meist schwarzen Schale aus Hämatit und einem beigen, sandsteingefüllten Inneren. Über die Entstehung dieser seltenen Formationen streiten sich Naturwissenschaftler bis heute. Während einige noch auf der kosmischen Ursprungstheorie beharren und diese Steine als Überreste von Meteoriteneinschlägen ansehen, ist neuesten Erkenntnissen zufolge eine sedimentäre Entstehung auf der Erde weitaus wahrscheinlicher. Marjorie Chan und ihre Kollegen berichten in einem paper in der Zeitschrift Nature über ähnliche Formationen auf der Marsoberfläche, sogenannte "martian blueberries". Diese Wissenschaftler vermuten, dass die Eisenoolithe im Südwesten der USA sich vor etwa 25 Millionen Jahren gebildet haben, als große Mengen an Grundwasser durch permeables Gestein flossen und chemische Reaktionen Mineralstoffe dazu veranlassten sich zu runden Kugeln zu agglomerieren. Im Lauf der Zeit erodierte der umliegende, weichere Navajo Sandstein weg, legte die marbles frei und diese akkumulierten in der Folge zu Hunderten und Tausenden in einigen Senken des amerikanischen Südwestens.
Im Gebiet des GSENM, im Zion und Capitol Reef N.P. sowie im Snow Canyon S.P. und in der Gegend um Moab findet man heute z.T. noch großflächige Felder. Moquis soweit das Auge reicht - kugelrunde, ufoförmige, kleinere und größere sowie frei herumliegende oder in buntem Sandstein eingebettete. Von den größten Exemplaren, die wir am Moqui Hill (bzw. Moki Hill) an der Old Sheffield Road gesehen haben, waren leider nur noch Hälften vorhanden (Durchmesser jenseits der 10 cm!). Man sollte auf jeden Fall Abstand davor nehmen, sich solche Steine vor Ort illegal anzueignen, denn viele der Fundorte in Südutah und Arizona stehen unter Naturschutz. Da es sich bei den Moquis um wahre Raritäten handelt, denen heilende Wirkungen und metaphysische Kräfte zugeschrieben werden, ist die Nachfrage leider sehr groß und es ist zu befürchten, dass irgendwann nicht mehr viel übrig bleiben wird von diesen schönen, seltenen Moquifeldern. Darum nochmal ein kurzer Appell an alle, die wie wir anhand der im Internet vorhandenen Informationen zu den Moquiplätzen gefunden haben: Bitte keine Andenken mit nach Hause nehmen. Take nothing but pictures!


broken bow arch gsenm
sunset arch gsenm
Broken Bow Arch
No sunset am Sunset Arch

 


Ein etwas längerer Ausflug ließ uns tief in das Gebiet der Escalante Canyons eindringen. Entlang der einzigen Zufahrtstraße, der unbefestigten Hole in the Rock Road (Route 1862; kurz HITRR), die rund 5 mi südöstlich von Escalante vom Hwy 12 abzweigt, reihen sich die Sehenswürdigkeiten, so dass eine vollständige Erkundung der Region einige Tage, wenn nicht Wochen in Anspruch nehmen würde. Aufgrund der miserablen Wetterprognosen für die darauf folgenden Tage wählten wir gleich zu Beginn eines der entlegendsten Ziele, die Wanderung zum Broken Bow Arch, aber nicht ohne zuvor noch einen kurzen Stopp bei der Ranger Station einzulegen, nur um sicher zu gehen, ob der Ausflug unter den herrschenden Wetterbedingungen (70% chance of rain) auch wirklich unbedenklich ist. Man erzählte uns dort, dass es um diese Jahreszeit keine flash floods mehr geben würde und die HITRR in gutem Zustand sei, eine Aussage, die der Ranger sicherlich nur wenige Tage später revidieren musste, als sogar im Radio wiederholt eine severe flash flood warning für den gesamten(!) Süden Utahs ausgesprochen wurde...
Den einsamen Steinbogen in der Willow Gulch erreicht man über eine 42,5 mi südlich des Hwy 12 bzw. 1 mi hinter dem ausgeschilderten Sooner Wash von der HITRR nach links (Osten) abzweigenden Stichstraße (N 37°19’21’’, W 111°02’43’’; siehe auch Topozone). Die noch verbleibenden 1,4 mi bis zum Ausgangspunkt der Wanderung (N 37°19'30", W 111°01'23") sollten bei gutem Wetter auch durchaus noch mit einem normalen PKW zu schaffen sein. Am Weg dorthin passiert man die Grenze zur Glen Canyon National Recreation Area, so dass sich der Broken Bow Arch streng genommen gar nicht mehr im Gebiet des GSENM befindet.
Selbst mit einem 4WD-Fahrzeug muss man für die Anfahrt von Escalante mit gut 1,5 Stunden rechnen, die Wanderung beansprucht dann - je nach Aufenthaltsdauer vor Ort - rund 2-3 Stunden. An kalten, stürmischen Tagen - was am 18.10.2004 der Fall war - findet man hier zum Glück etwas Schutz vor den unangenehmen Windböen.
Ein guter Anhaltspunkt für den Abstieg in die Schlucht bietet ein gewaltiger Hoodoo. Man sieht es ihm vielleicht nicht an, aber ist gut 2,5 m hoch. Unten angelangt geht es in dieser Seitenschlucht zunächst in Richtung Südosten und nach knapp mehr als 1 km dann in der Willow Gulch dem Flussbett folgend nach Nordosten. Immer wieder muss man sich seinen Weg durch den z.T. unübersichtlichen Uferbereich bahnen. Als wir dann jene Stelle erreichten, wo sich der Wasserlauf zu einem kleinen Canyon verengt, waren wir kurz etwas ratlos. Noch dazu hatten wir dummerweise falsche GPS-Koordinaten in unseren Foretrex eingegeben, was für noch mehr Verwirrung sorgte. Und beinahe hätte uns die dunkle, bedrohliche Wolkenbank über den Straight Cliffs, die uns bei der Herfahrt schon Kopfzerbrechen bereitet hatte und auch von der Willow Gulch aus sichtbar war, zum Umkehren bewegt. Über den etwas rutschigen Fels links vom creek haben wir schließlich doch noch den weiteren Verlauf des Weges gefunden, und rund 3,5 km vom Startpunkt entfernt erblickt man dann plötzlich und unverhofft hinter einer letzten Flussbiegung den gewaltigen Broken Bow Arch (N 37°19'42", W 111°00'00").
Zu dem Felsbogen kommt man relativ leicht. Wenn der creek wenig Wasser führt einfach dem Flussbett rund um den Broken Bow Arch folgen und dahinter nach links den Hang hinaufgehen. Seine herauserodierte Öffnung ist knapp 30 m breit und über 30 m hoch. Um sich die Dimensionen dieses Bogens besser vorstellen zu können: Bernhard steht auf dem kleinen Bild links oben direkt unter dem Felsbogen. Bewegt man die Maus über das Rollover-Bild, erkennt man ihn vielleicht etwas besser! ;-)
Sehr gut gefallen haben uns in der Willow Gulch zu dieser Jahreszeit die vielen herbstlichen Pappeln, deren goldenes Leuchten perfekt mit den rotbraunen Felswänden harmoniert hat.

Wer möchte kann der HITRR auch noch bis zu ihrem namensgebenden Ende folgen, dem ca. 58 mi vom Hwy 12 entfernten Hole in the Rock, durch das man einen Blick auf den Lake Powell werfen kann. Aufgrund des miserablen Pistenzustands jenseits der WIllow Gulch (es geht z.T. über blanken Felsen!) ist das jedoch eher ein haariges Unterfangen, das uns wenig gereizt hat, zumal es schönere Aussichtspunkte und Lake Powell Zugänge gibt (Link zu einem Bild des Hole in the Rock). Im 19. Jahrhundert wurde diese Route von mormonischen Pionieren bei der Überquerung des Colorado River genutzt. Sie erweiterten die Öffnung im Fels und errichteten eine Route bis zum Fluss hinunter. Die Forty-Mile Spring diente ihnen als Unterkunft und der Dance Hall Rock östlich der HITRR wurde zur Tanzhalle umfunktioniert, in der nach den Strapazen der Reise rauschende Feste gefeiert wurden. Hier gibt es weitere Details zur Geschichte rund um das Hole in the Rock.

Einen kurzen Abstecher machten wir am Weg zurück nach Escalante noch zum Sunset Arch an der Fourty Mile Ridge Road, die 5,5 mi nördlich der Willow Gulch bzw. knapp 37 mi vom Hwy 12 entfernt von der HITRR ebenfalls in Richtung Osten abzweigt. Selbst ein ungeübtes Auge kann den flachen, aber markanten Steinbogen bereits mehrmals während der Anfahrt aus der Ferne erkennen. Aber auch wenn es auf kürzestem Weg nur 1,7 km bis zum Sunset Arch sind (zumindest laut unserer Messung), so kann man sich hier ohne GPS-Gerät ordentlich verlaufen. Obgleich es kontinuierlich bergab geht, verbirgt sich der Steinbogen fast die ganze Zeit über hinter kleineren Erhebungen. Ein guter Ausgangspunkt für die kurze Wanderung befindet sich rund 3,7 mi von der HITRR entfernt (N 37°23’12’’, W 111°03’36’’; 1435 m). Von hier wendet man sich querfeldein zu Fuß in Richtung Süden und muss u.a. ein tief ausgewaschenes Flussbett umgehen, bevor das Ziel erreicht ist (N 37°22’33’’, W 111°02’54’’; 1380 m). Etwa 300 m südlich des Sunset Arch befindet sich ein weiterer Bogen, der Moonrise Arch. Von seiner besten Seite zeigt sich der Sunset Arch - wie der Name schon sagt - abends im Licht der untergehenden Sonne. So harrten wir einige Zeit vor Ort aus in der Hoffnung auf ein günstig einfallendes Sonnenloch. Wir hatten aber leider kein Glück, ganz im Gegenteil: es begann zu tröpfeln und wir machten uns schleunigst auf den Heimweg. Noch hielten sich die schlammigen Abschnitte entlang der HITRR in Grenzen, aber zu unserem Erstaunen kamen uns gegen Ende bereits einige Planierfahrzeuge entgegen. Ganz so ohne, wie es uns die Ranger geschildert hatten, war die Fahrt an dem Tag also doch nicht...

Aufgrund der anhaltenden Regenfälle war die HITRR bereits am darauf folgenden Tag völlig unbefahrbar und vieles was noch am Wunschprogramm gestanden hätte, fiel leider im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser wie z.B. der Zebra und Tunnel Slot oder die Red Breaks beim Harris Wash, der Devils Garden, die populäre Peek-A-Boo und Spooky Gulch oder die Coyote Gulch mit der sehr fotogenen Coyote Natural Bridge und dem gewaltigen Jacob Hamblin Arch (siehe auch Übersichtskarte). Über den Abstieg bei Crack in the Wall erreicht man den Stevens Canyon mit dem schönen Stevens Arch. Zu empfehlen ist auch die längere Wanderung zum Neon Canyon mit seinem imposanten Felsloch Golden Cathedral.

 

hwy 12 escalante boulder
lower escalante trailhead
Weißer Fels so weit das Auge reicht -
die Landschaft am Scenic Highway 12
Herbstliche Stimmung beim
Lower Escalante River Trailhead

 


Nicht nur entlang der Hole in the Rock Road reihen sich die Sehenswürdigkeiten von Escalante. Hier gibt es noch viel zu unternehmen, so zum Beispiel eine Wanderung zu den Lower Calf Creek Falls, zum Horizon Arch oder entlang des Escalante River Trails, der den gleichnamigen Fluss entlang von Escalante bis zum 24 km entfernten Lower Escalante River TH führt. Hierbei durchquert man unzählige Male den Fluss und kommt an einigen prähistorischen Kornspeichern und anderen Anasazi Ruinen, Petroglyphen und Pictogrammen sowie an der Escalante Natural Bridge vorbei. Mit dem Auto kann man dem Escalante Canyon Overlook einen Besuch abstatten oder die Hells Backbone Road entlang fahren, eine unasphaltierte Rundstraße im Norden der Ortschaft. Versteinerte Hölzer gibt es im Escalante Petrified Forest State Park, 1 mi westlich von Escalante, und in der Wolverine Petrified Wood Area entlang des Burr Trails zu sehen. Beide sind jedoch nicht annähernd so beeindruckend wie der Petrified Forest National Park in Arizona.

Bei dem immer wiederkehrenden Nieselregen konnten wir uns jedoch selbst zur kurzen Wanderung zu den Upper Calf Creek Falls nicht überwinden, zu stark und zu eisig waren die Windböen entlang des exponierten trails. Stattdessen fuhren wir weiter entlang des Hwy 12 in Richtung Norden und tauchten bald in eine winterliche Landschaft ein. Mit Schnee hatten wir hier eigentlich noch nicht gerechnet, hieß es doch, dass Mitte Oktober die ideale Zeit sei, um den Indian Summer entlang des Hwy 12 zu erleben. Aber die Wetterbedingungen sind nicht jedes Jahr ident und auch am North Rim hatten wir zuvor in der ersten Oktoberwoche den Laubhöhepunkt leider schon verpasst.
Im Anschluss fuhren wir über den Burr Trail in Richtung Capitol Reef N.P. Der landschaftlich reizvolle Long Canyon mit seinen hohen durchlöcherten Felswänden war auch bei Schlechtwetter ein nettes Ausflugsziel. Mit Eintritt in den Nationalpark wechselt der Bodenbelag zu Schotter und Lehm, war aber bis zu den berühmten Burr Trail Switchbacks in tadellosem Zustand. Ein Ausflug zum wunderschönen Strike Valley Overlook erschien unter den gegebenen Umständen dann doch etwas zu abenteuerlich...

So fuhren wir wieder zurück in Richtung Escalante und statteten den hübschen Petroglyphen (Felsritzungen) und Pictogrammen (Felszeichnungen) unmittelbar beim Lower Escalante River Trailhead einen kurzen Besuch ab. Auf die Panels wurde ich dank Jim Greenwoods Website aufmerksam, die leider nicht mehr online ist. Einige der Petroglyphen sind hier durch die Taten von Vandalen schwer in Mitleidenschaft gezogen worden, zum großen One Hundred Hands Panel kommen nur Kletterer hin, so blieb es zum Glück verschont. Mehr als 160 Hände konnten wir hier zählen, wobei viele sicherlich schon verblichen sind. Diese Felsmalerei ist eine der größten im Gebiet des GSENM, und man kann sie bereits vom Boynton Overlook am Hwy 12 in einer Felsnische erkennen/erahnen. Vom Aussichtspunkt sieht man auch wie man am besten den Hügel zu ihr hinaufkommt (den Privatgrund sollte man nicht betreten!). Rechts vom Panel befinden sich die zerstörten Petroglyphen und links noch einige schöne intakte.
Im Anschluss machten wir uns von dort auf die Suche des lustigen "Yup you gotta get wet" Schilds. Zunächst in Richtung Westen, dort fanden wir jedoch leider nur eine unbeschilderte Flussüberquerung, so dass wir dann den Weg zum Phipps Arch eingeschlagen haben. Auch in dieser Richtung wurden wir erst nach einer guten Weile fündig. Die Wanderung weiter zum Felsbogen (erfordert guten Orientierungssinn bzw. GPS und Karte) ist sicherlich sehr reizvoll, aber eher zu einer wärmeren Jahreszeit, denn "wet" wurde man an diesem Tag leider ohnehin schon von oben genug... ;-)

 

one hundred hands panel
escalante petroglphys
Kleiner Ausschnitt aus dem
One Hundred Hands Panel
Vandalen haben versucht Petroglyphen
aus der Felswand herauszuschneiden.


Angesichts der großflächigen Schlechtwetterfront, die sich zu diesem Zeitpunkt praktisch über den gesamten Westen der USA erstreckte, waren wir am 19.10.2004 erstmals etwas ratlos und wussten nicht so recht, wie sich die restlichen zwei Wochen am besten umgestalten ließen. Aus dem geplanten längeren Hanksvilleaufenthalt wurde eine Rückreise nach Page bei strömendem Regen - über den Bryce Canyon N.P. und Kanab, zumal die Cottonwood Road gesperrt war.
Vielleicht werden wir zukünftig Wetterprognosen weniger Glauben schenken und uns doch wieder an sorgfältig vorbereitete Tagesplanungen halten, denn hier wäre es auf jeden Fall die bessere Entscheidung gewesen. Page und Umgebung blieb vom Dauerregen leider noch weniger verschont als Hanksville, ganz im Gegenteil... Wie schön es zu dem Zeitpunkt in Hanksville gewesen wäre, hat Steffen sehr gut in seinen Berichten South of Hanksville und North of Hanksville geschildert.


Fauna und Flora:
Abends in der Dämmerung saßen auf den Staubpisten des GSENM stets einige geduckte, "selbstmörderische" Vögel, vermutlich Vertreter der nightjars-Familie (nighthawks oder poorwills?). Auch während unserer Wanderungen haben wir immer wieder zahlreiche, kleinere Vogelarten in den Gebüschen zwitschern gehört, die ich jedoch nicht näher identifizieren konnte. Bis auf einige schöne Gabelbockantilopen (pronghorns), unzählige kleinere Eidechsen- und Heuschreckenarten sind uns heuer leider keine weiteren Tiere hier begegnet.
Die Biodiversität dieser Region sollte man aber keinesfalls unterschätzen, an die 200 Vogel-, 60 Säugetier- und 6 Fischarten sind hier beheimatet sowie 46 Reptilien- und Amphibienarten. Zu den häufigsten Vertretern der Säugetiere zählen Maultierhirsche, Rehe, Kojoten, Eselhasen, Dickhornschafe, Kaninchen, Pumas und Biber. Mindestens sieben im Park nistende Raubvogelarten konnten bisher registriert werden, auch Wanderfalken und Steinadler halten sich gelegentlich hier auf.
Relativ weit verbreitet sind Skorpione, Schwarze Witwen und Klapperschlangen, jene eher unliebsame Bewohner von Felsnischen und Gestrüpp. In Acht sollte man sich allem voran vor den kleinen pgymy rattlers nehmen, denn auch wenn die Körperlänge dieser Klapperschlangenart oft die 50 Zentimetermarke nicht überschreitet, so ist ihr Gift nicht schwächer als das ihrer größeren Verwandten.
Über weite Teile des Nationalmonuments erstreckt sich die Trockenzone und die Nusskiefer-Wacholder-Zone, in denen hauptsächlich sehr genügsame Pflanzen gedeihen, die kaum Wasser benötigen, darunter diverse Kaktusarten, Yuccas, Wermutsträucher oder die gar seltsam aussehenden, antennenreichen desert trumpets. Nicht selten sieht man am oberen Ende ihres geschwollenen Stängels kleine Löcher, die als Zugang zur Speisekammer und dem Brutschrank einer kleinen Wespenart dienen. In rauen Mengen findet man solche desert trumpets z.B. im Chimney Rock Canyon oder in der Willow Gulch.
In einem schönen Kontrast zu der überwiegend kargen Gegend steht die üppige Flussbegleitvegetation in feuchten und schattigen Canyons, wo stattliche Pappeln, Weiden, Samteschen, Eschenahorn sowie die nicht in der USA heimischen Tamarisken gedeihen und sich hängende Gärten aus Farnen, Moosen, Akeleien in der Nähe von Wasserfällen an die porösen Felswände schmiegen. In Acht sollte man sich in den Canyons vor den weit verbreiteten, bei Berührung giftigen poison ivy Pflanzen nehmen. Leaves of three let them be! Die im Herbst herrlich rot gefärbten Blätter dieser Sträucher können schwere Ausschläge verursachen!

Unterkunft: Die gesamte Infrastruktur des GSENM konzentriert sich auf die kleinen Ortschaften Cannonville (z.B. Grand Staircase Inn) und Escalante (z.B. Circle D Motel) sowie auf die Stadt Page (z.B. Bashful Bob Motel). Weitere Unterkunftsmöglichkeiten stehen dem Besucher in den ebenfalls nicht weit entfernten Ortschaften Kanab, Tropic oder Boulder zur Auswahl. Während man in Page viele Einkaufmöglichkeiten vorfindet (beim Safeway bekommen auch Ausländer ordentliche Rabatte mit Kundenkarte!), so ist die Auswahl in Escalante sehr beschränkt. Außerdem sind die meisten Produkte dort auch etwas teurer, so dass es sich empfiehlt nichtverderblichen Proviant schon von Page oder einer anderen größeren Stadt mitzunehmen.

Essen: Empfehlenswert ist die Fiesta Mexicana in Page (gute Salsa, herrliche Margaritas!) sowie das die Escalante Outfitters (riesige Pizzas) oder Cowboy Blues in Escalante, wo es exzellente Sundae Brownie Becher und ebenfalls Pizzas gibt. Als eine Gruppe von 4 älteren Personen am Nachbarstisch sich eine Cowboy Blues Pizzas teilten, nahmen sie nach dem Essen noch einen Rest davon im doggy bag mit! Und selbst zwei erwachsene Männer am eigenen Tisch haben es nicht geschafft die gemeinsame Pizza zu bewältigen... ;-)
Abraten würde ich persönlich vom Boulder Mesa Restaurant an der Kreuzung vom Hwy 12 und dem Burr Trail. Das Essen war dort nicht besonders (ziemlich fett...) und die hot chocolate wurde mit Ziegenmilch(!) zubereitet. Wie letzteres geschmeckt hat, das möchte ich hier nicht näher erläutern. Ich habe jedenfalls seither nirgends mehr eine heiße Schokolade getrunken... ;-)

Büchertipp: Sehr nützlich bei der Planung von Ausflügen und Wanderungen im Gebiet des Grand Staircase Escalante National Monument sind die Bücher "Hiking and Exploring the Paria River" und "Canyon Hiking Guide to the Colorado Plateau" von Michael R. Kelsey sowie "Hiking Grand Staircase-Escalante and the Glen Canyon Region" von Ron Adkison und "Photographing the Southwest - Utah" von Laurent Martres.

© 05.03.2005 Isabel Synnatschke      Last update März 2008



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